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Spanien

Salvando Peludos

Schwein Berta auf dem Lebenshof in Spanien

Während einer ihrer Marokko-Aufenthalte lernte Patricia Fernando von Salvando Peludos kennen, einer Tierschutzorganisation aus Spanien, die im Raum Madrid tätig ist und dort mehrere Tierheime sowie einen Lebenshof für ehemalige Nutztiere betreibt.

Auch Fernando war bereits mehrfach in Marokko gewesen und aufgrund der dortigen katastrophalen Tierschutzsituation, gemeinsam mit von ihm zusammengetrommelten Tierärzten aus Spanien, immer wieder zurückgekehrt, um vor Ort insbesondere medizinische Hilfe für Streuner- und Tierheimtiere zu leisten, und Kastrationsprojekte durchzuführen.

 

Zwischen Patricia und Fernando entstand schnell eine Freundschaft und so kam es, dass Patricia im Herbst 2023 für mehr wie einen Monat nach Spanien ging, um sich vor Ort die Arbeitsweise und Einrichtungen von Salvando Peludos näher anzusehen und tatkräftig mitzuhelfen.

Salvando Peludos betreibt im Raum Madrid mehrere Tierheime für Hunde, Katzen und andere Heimtiere, sowie einen wunderbaren Lebenshof, auf dem unzählige ehemalige „Nutztiere“, insbesondere Kühe, Esel, Pferde, Schafe, Ziegen, Schweine und Hühner, ein Zuhause gefunden haben, wo sie ihren Lebensabend in Sicherheit verbringen dürfen und um ihretwillen geliebt werden.

Salvando Peludos verfügt an jedem seiner Standorte über eigenes medizinisches Personal und Patricia durfte in ihrer Zeit vor Ort jeden Vormittag bei den medizinischen Behandlungen und Operationen, wie Tumorentfernungen, Kastrationen und Sterilisationen, dabei sein und assistieren, und so allerhand dazulernen.

Nachmittags arbeitete Patricia sowohl am Hof als auch in den Tierheimen mit, und kümmerte sich um die dortigen Schafe, Ziegen, Kühe, Pferde, Esel, Enten, Schweine, Hühner und Hunde.

Patricia Patsch mit Ziege auf dem Lebenshof in Spanien
Katzen in einem Käfig eingesammelt zum kastrieren in Marokko

Die Menschen hinter Salvando Peludos betreiben ihre Arbeit aus vollem Herzen und mit unglaublich viel Liebe und Einsatz, was sich insbesondere auch in den glücklichen Augen der ehemaligen Nutztiere am Lebenshof von Salvando Peludos widerspiegelt, dessen Erhalt allein durch Spendengelder finanziert wird, während der Betrieb der Tierheime auch staatlich gefördert wird.

Wir wollen zukünftig Salvando Peludos bei der Vermittlung der Tiere unterstützen und bei der Organisation, Finanzierung und Durchführung von einzelnen Tierschutz- und Kastrationsprojekten helfen, dort, wo Streunerzahlen explodieren und eine Eindämmung des Tierleides aufgrund der landesspezifischen Situation momentan nur mit Hilfe „von außen“ gelingen kann. 

 

So war Patricia im März 2024 mit Fernando und einer Gruppe spanischer Tierärzte und Helfer für ein erstes Projekt in Marokko, um in 2 Regionen Kastrationsprojekte durchzuführen, in deren Rahmen in wenigen Tagen mehrere Hundert Straßenhunde und -katzen kastriert und bedarfsweise medizinisch behandelt werden konnten (siehe Kastrationsprojekte)

Wenn Du daran interessiert bist, einem Tier aus den Tierheimen von Salvando Peludos eine zweite Chance zu schenken und dieses zu adoptieren, dann findest du unter Vermittlungshilfe viele wunderbare Tierschutztiere aus Spanien.

Eindrücke Salvando Peludos

Ein Denkmal für einen funkelnden Stern – Centella

Als Patricia ankam, fiel ihr sofort eine wunderschöne Hündin auf, die in ihrem Zwinger völlig gestresst war und jeden niederbellte, der sich ihr näherte. Centella war bereits seit dem Welpenalter im Tierheim und da sie ihre Nervosität nie ablegen konnte und auch gegenüber anderen Hunden nicht sozialisiert war, hatte sich noch nie jemand für sie interessiert.

Doch Patricia sah eine sensible und sanftmütige Seele hinter den nervösen Augen und dem lauten Bellen und es war um sie geschehen.

Als Centella während Patricias Aufenthalt sterilisiert wurde, kam es leider zu Komplikationen, infolge derer Centella viel Blut verlor. Damit sie sich in geschütztem Rahmen von ihrer OP erholen konnte, zog sie zu Patricia ins Zimmer, wo sich beide ein Bett teilten und in den folgenden 2 Wochen ein einzigartiges Vertrauensverhältnis und eine tiefe Verbundenheit zwischen Centella und Patricia entstanden.

Patricia musste bald wieder zurück in die Schweiz, wo sie jedoch damit begann, Vorkehrungen zu treffen, um Centella, die aufgrund ihrer Vorgeschichte

Patricia Patsch  mit Schäferhündin Centella im Tierheim in Spanien

unzweifelhaft keine „einfache“ Hündin war, adoptieren zu können. Sie suchte nach einer Wohnung im ländlichen Bereich und nahm zu verschiedenen Hundetrainern Kontakt auf, mit denen sie Strategien besprach, an Centellas Verhaltensauffälligkeiten zu arbeiten.

Leider meinte es das Schicksal nicht gut mit den beiden, und noch bevor Patricia Centella aus Spanien holen konnte, starb Centella auf tragische Weise, mit nur 2 Jahren, in ihrem Zwinger an einem Herzinfarkt.

Patricia war untröstlich und wird wohl nie wirklich darüber hinwegkommen, dass es Centella in ihrem kurzen Leben niemals vergönnt war, ein liebendes Zuhause kennenlernen und erstmals zur Ruhe kommen zu dürfen. Durch Centella haben wir gelernt, dass manchmal wider Erwarten nur sehr wenig Zeit bleibt, um einem Lebewesen zu helfen, bevor es bereits zu spät ist.

Für Patricia wird Centella nie vergessen sein und immer ein Ansporn bleiben, sich für die vielen anderen Centellas, die ungesehen und missverstanden in ihren Zwingern sitzen, einzusetzen. 

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